Nur einige Stunden nach der offiziellen Pressemitteilung Electronic Arts, die das langgeschürte Geheimnis um
die Rückkehr der „Medal of Honor“-Reihe lüftet, spricht der Firmenchef
John Riccitiello von einer Rückkehr an die Spitze der FPS-Shooter. In einem Gespräch mit den Kollegen von
kotaku.com offenbart er angriffslustige Kommentare, wie EA die Kriegsspiel-Sparte im Kampf gegen „Call of Duty“ wieder an sich reißen möchte.
„Ich rede nicht davon, dass das bereits morgen geschieht ..., und das werden wir mit Innovation und Qualität schaffen.“ John Riccitiello.
EA‘s „Medal of Honor“-Serie stand bereits an der Spitze der führenden Militär-First-Person-Shooter. Durch Activisions neuaufgebaute Marke „Call of Duty“ hat sich das spätestens seit dem Release von „Modern Warfare 2“ geändert. Kein Wunder, dass Riccitiello schnellstmöglich wieder nach der Alleinherrschaft greifen möchte.
Dabei nennt er keine spezielle Strategie, wie er sein Ziel erreichen möchte: Wir wissen ja bereits, dass sich das ehemalige 2. Weltkriegs-Szenario nun in das aktuelle Afghanistan verlagern wird. Was er jedoch nennt, sind die Vorteile, die eine kommende Reihe beinhalten wird. Und jetzt festhalten:
Ganz offen spricht er die geringe Spieleranzahl an, die in „Call of Duty“ und im Hause Infinity Ward offensichtlich immer beliebter werden. Dabei war bereits „Battlefield 1942“ mit bis zu 64 Spielern gleichzeitig spielbar. Weiterhin spricht er an, dass er ein Fan vieler Konkurrenzprodukte ist, aber er erkenne keinen großen Unterschied in der Spielweise zwischen „Modern Warfare“ und dem ersten „Call of Duty“ -Teil. Er beschreibt es, als würde man immer das Gleiche spielen. Zusätzlich zieht er es vor, selbst in einem Fahrzeug unterwegs zu sein. Und natürlich hat es ebenso was Cooles, das Gebäude komplett auseinander zu nehmen und anschließend mit seinen Leuten entsprechende Säuberungsmaßnahmen vorzunehmen. Er könnte noch unzählige weitere Genüsse aufzählen.
Es scheint so, als möchte man den Kampf zwischen Eletronic Arts und Activision öffentlich entfacht sehen. User sollen augenscheinlich über die Differenzen der beiden Super-Publisher Bescheid wissen. Vielleicht können wir uns auch künftig auf einen öffentlichen Schlagabtausch einstellen. Immerhin können doch nur wir im Kampf um die Gunst der User profitieren, oder?